Dr. med. Rolf H. Bettinger
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HNO
Plastische Operationen

 

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Kehlkopf normal



Stimmbandpolyp



Kehlkopf Tumor

Die Operationen der gutartigen Kehlkopf-Veränderungen werden überwiegend unter dem Mikroskop unter ggf. Zuhilfenahme ergänzender Winkel-Endoskopie als mikrochirurgische Eingriffe durchgeführt. Hierzu ist eine Narkose notwendig.

Jede Heiserkeit, die länger als 3-4 Wochen anhält, sollte abgeklärt werden.


  • Stimmbandpolypen, Reinke-Oedem, Stimmlippenknötchen:

    • sie sind gutartige Schleimhaut Veränderungen des inneren Kehlkopfes und der Patient bemerkt zunächst eine Veränderung der Stimme und dann eine Heiserkeit, die nicht mehr besser wird. Diese Veränderungen werden mikrochirurgisch oder mit dem Laser entfernt oder eine chronische, oedematöse, lappige Schleimhautauftreibung wird auch unter dem Mikroskop phonochirurgisch angegangen, wenn konservative Maßnahmen keine Besserung gebracht haben.

  • Papillome der inneren Kehlkopfstruktur
    • durch Viren können Papillome der inneren Kehlkopfstruktur entstehen, sie werden ebenfalls mikrochirurgisch abgetragen unter dem Mikroskop ggf. mit dem Micro-Debreader. Gleichzeitig wird dann ein Virostatikum eingespritzt, um die Wachstumstendenz der Viren und die so hervorgerufenen Schleimhautwucherungen zu unterdrücken.

  • Bei Heiserkeit und Stimmlippenlähmungen

    • [Rekurrenslähmungen] oder nach ausgedehnten Entfernungen von bösartigen Kehlkopftumoren wird eine die Stimme verbessernde Operation durchgeführt [Laryngoplastik], um die Stimmqualität und den Schluss der Stimmlippen zu verbessern. Hier wird in die Stimmlippe Kollagen eingespritzt, eine Fettgewebstransplantation vorgenommen oder von außen eine kassettenartige Umstellung des Schildknorpelgerüstes.

  • Die Entstehung von bösartigen Kehlkopfveränderungen sind

    • [wie bekannt] häufig vom Rauchen begünstigt, hier wird unter Berücksichtigung der Tumorausdehnung [klinischen Stadium] eine Entfernung von innen unter dem Mikroskop vorgenommen, nur fortgeschrittene Tumorerkrankungen [T4] zwingen meistens zur Organentfernung.

 

Erkrankungen des Kehlkopfes / der Luftröhre konservative oder chirurgische Therapie

Leitsymptome u.a.:

  • Heiserkeit
  • rezid. Husten
  • vermehrtes Atemgeräusch beim Einatmen
  • Schluckstörungen
  • Schmerzen
  • Auswurf

 

Es gilt:

zwingend zunächst genaue endoskopische Untersuchung, ggf. Histologiegewinnung. Falls möglich, zunächst konservatives Vorgehen unter endoskopischen Kontrollen.

 


Endoskopie / Fiberendoskopie / in Vorgeschichte feststellen u.a.:

  • entzündliche akute oder chron. Erkrankung
  • Veränderungen / Auftreibung der Schleimhautstruktur (Polypen, Zysten, Oedeme, Granulome, Papillome etc.)
  • vorausgegangene Operationen / Langzeitbeatmung
  • tumoröse Veränderungen der Schleimhaut
  • Unfälle in Vorgeschichte
  • Allergische Erkrankungen
  • Medikamenten Einnahme



Operatives Vorgehen unter Probeentnahme u.a.:

  • phonochirurgische, mikrolaryngologische Kehlkopfoperation
  • endoskopische Operationen
  • Unterspritzung mit Kollagen
  • mikrolaryngologische Kehlkopfoperationen bei bösartigen Veränderungen
  • offene Kehlkopf (teil)- Resektionen
  • Eingriffe bei Kehlkopffrakturen
  • Eingriffe bei Narbenbildungen der Luftröhre (fibrosierende Entzündungen, Langzeitracheostoma, Langzeitbeatmung)



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